Verfassungsrecht

Man wird ja nicht als Rechtsanwalt zugelassen ohne eine tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Verfassungsrecht – in meinem Fall mit dem Schweizer Verfassungsrecht. Meine Dissertation wies jedoch auch eine starke Dimension der Verfassungsrechtsvergleichung auf. Ich habe auch zu den verfassungsrechtlichen Implikationen der Verträge zwischen der EU und der Schweiz, zu den verfassungsrechtlichen Optionen für Minderheiten und zu Sprachenrechten publiziert. Einer meiner originelleren Vorschläge empfahl die Schaffung eines besonderen Kantons für die rätoromanische Minderheit in der Schweiz, eines "Romanenstaates".

Ausgewählte Publikationen:

- 'Verfassungslos: Staats- and verfassungsrechtliche Bedenken anlässlich des jüngsten Bundesgerichtsentscheides zur Bündner Spracheninitiative',
Sui-generis 2017, S. 148-158 – freier Zugang.

- 'Der Romanenstaat - Versuch einer verfassungsrechtlichen Lösung der Rätoromanenfrage', in Corsin Bisaz und Andreas Glaser (Hrsg.), Rätoromanische Sprache und direkte Demokratie, Zürich, Schulthess, 2015, S. 125-131 – freier Zugang.

- Daniel Thürer zusammen mit Thomas Burri, 'Gutachten über mögliche Formen der Umsetzung und Anwendung der Bilateralen Abkommen, erstattet am 7. Juli 2011', publiziert in Jens Drolshammer und Thomas Cottier (Hrsg.), The Anthology of Swiss Legal Culture, 2014, 43 S.; ebenfalls publiziert in Daniel Thürer, Europa als Erfahrung und Experiment, Zürich, Nomos/Schulthess, 2015, S. 517-557 – freier Zugang.

- Models of Autonomy? - Case Studies of Minority Regimes in Hungary and French Polynesia, Zurich, Schulthess, 2010, 231 [+61] p. – freier Zugang.